• Sticky Papiere des PentAgrion - Ihr Platz ist reserviert

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    Trithemius

    PentAgrion
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  • Papiere der PentAgrion - Schwinge und finde die Balance

    Bild/Konzept: Trithemius, Pentagramm: verQuert, Sängerin: Theobromina

    Das verschwundene Papier - Die fünf Schlüssel der PentAgrion: ...

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  • Papiere der PentAgrion - Nachschrift - Teil 4

    CarecaMit Careca verbindet mich eine lange Blogfreundschaft. Einmal sind wir uns begegnet. Careca war auf der Durchreise, und wir saßen zusammen im Egmond an der Aachener Pontstraße. Irgendwo im Teppichhaus gibt es einen Bericht von diesem Treffen. Careca ist aus beruflichen Gründen viel unterwegs, mal in Belgien, oft in Deutschland, gelegentlich in Brasilien. Einer seiner Ankerpunkte ist eine Kölschkneipe in München.

    Aus dieser Kölschkneipe ist uns in seinem Blog schon wunderliche Kunde zuteil geworden, Thekenphilosophie der besonderen Art. Wer viel reist, hat viel zu erzählen. Ein Element der Papiere des PentAgrion ist das Motiv der Reise. Dieses Motiv hat Careca aufgenommen und eine eigene Handlung entwickelt. Careca verknüpft seine ungezählten Reiseerlebnisse mit originellen fiktiven Handlungen und seinen umfangreichen Kenntnissen der Mathematik, Physik und Philosophie.

    Auch Careca hat die Form der Icherzählung gewählt. Beispielhaft ist seine Dialogführung. In ihr zeigen sich seine Gesprächserfahrungen mit Fremden, denen er in seinem Beruf begegnet. Längst hat sich sein Netzroman zu einem weiteren Hauptstrang entwickelt. Careca verknüpft die Handlung seines Textes mit dem Basistext wie ein aufmerksamer Netzadministrator und vermeidet etwa mögliche Kollisionen. Sein Roman geht weiter. Gerade ist eine neue Folge erschienen. Er ist eine unterhaltsame, spannende und lehrreiche Erzählung im PentAgrion-Netzwerk. Wann beide Züge in einen gemeinsamen Bahnhof einlaufen, ob es je geschieht, das ist eine offene Stelle in der Netzstruktur unseres Gemeinschaftsprojekts. Ich bin gespannt, werde vor allem demnächst in seinen Zug einsteigen und in Ruhe lesen. Danke für die Reservierung, Sir Careca.

    VidebitisEine weitere PentAgrion-Erzählung schreibt Videbitis. Er lebt in Köln und dokumentiert mit der Kamera seine Stadt. Als Immi hat er eine aufmerksame und gute Distanz zu seinem Motiv. Das verbindet uns, denn er vermittelt mir ein wenig Heimatgefühl. Meine Großmutter stammt aus Köln, Kölsch ist mein Dialekt, ich habe als Schriftsetzer in Köln gelebt und gearbeitet, in Köln ist mein ältester Sohn geboren, Köln ist einer der Handlungsorte im Netzroman.

    Videbitis hat für seine Icherzählung des PentAgrion-Romans einen Dialogpartner erfunden, Privatsekretär Meier. Jeremias Coster, Professor der Pataphysik und Leiter des Instituts für Nachrichtengeräte an der Technischen Hochschule Aachen, hat nie erwähnt, dass er einen Privatsekretär beschäftigt. Dank Videbitis wissen wir, wie Coster es schafft, zusätzlich zu seiner Tätigkeit die vielen Sozialkontakte zu pflegen. Er hat Meier hinter sich und lässt ihn offenbar tun und lassen, was er will.

    Die videbitische Erzählweise ist farbig und bildsam, ein witzig gewundenes Gleis, auf dem sich heiter durch die Gegend fahren und einiges lernen lässt. Videbitis verfolgt die Spur des Aldebert bis ins niederländische Egmond und zurück. Auch hier ist der Zielbahnhof noch nicht erreicht, wenn es überhaupt einen gibt auf dieser pataphysischen Reise. Vielleicht ist es der Kölner Hauptbahnhof direkt beim Dom. Mal sehen, was noch kommt. Ich freue mich darauf. Dankeschön für die vergnügliche Reisemöglichkeit, lieber Videbitis.

    Bei den folgenden Mitautoren und Förderern ist eine Reihenfolge kaum zu machen. Sie stehen hier, wie ich die Links gesammelt habe:

    => Blogfreund verQuert ist ein Meister des Bloggens. Er beherrscht viele Gestaltungstechniken, und sein Schreiben ist eine Offenbarung. Da zeigen sich Witz und eine schier überbordende Kreativität, verknüpft mit klaren Ansichten. Von verQuert stammt die Animation im Schlussbild. Auf unerklärliche Weise zog er im Zusammenspiel mit mir den Joker. Das hat mich irritiert und dann zur Langsamkeit gemahnt. Ohne ihn gäbe es diese Nachschrift nicht. Lieber Verquert, ich verdanke dir viel.

    => Marion Wolff hat schon 2005 die Nachtschwärmerfahrten im Teppichhaus als eine Muse begleitet. Wir haben uns später in Köln getroffen und sind am Rhein entlang zu einem Südstadtcafé und zurück gebummelt. Derzeit veröffentlicht Immekeppel in ihrem Blog ihre anregende Magisterarbeit zum Wetter in der Literatur. Sie hat zwei Hörspiele aus Teppichhaustexten produziert, eins aus den Nachtschwärmerfolgen und eins aus einer Lesenacht. Sie sind Bestandteil des PentAgrion-Projektes, erweitern ihn ins Akustische. Das Erwachsenen-Hörspiel ist seit dem Aufkommen des Fernsehens weit unterschätzt. Für mich sind Immekeppels Produktionen eine Bereicherung. Herzlichen Dank, liebe Marion.

    => Buchprinz Rupi, Wilhelm Ruprecht Frieling, mein Blogfreund und Freund im fassbaren Leben, hat sich bei den Papieren des PentAgrion vornehm zurück gehalten. Trotzdem ist sein Beitrag groß. Ich habe in der Zeit unserer Freundschaft viel von ihm gelernt, und wenn es zu Kommentarscharmützeln zwischen uns kam, sprühten mir die Funken durch den Kopf. Frieling ist bodenständiger Westfale, ich bin leichtsinniger Rheinländer. Dieser Unterschied in der Lebenshaltung erdet mich manchmal, immer spornt er mich an. Aus London sandte mir Frieling den Stein von Rosetta als Mousepad. Von diesem Tag an glitt meine Hand darüber, wenn ich an PentAgrion-Papieren schrieb. Was von diesem Schlüssel in den Netzroman einfloss, ist ein Geheimnis. Ich danke dir dafür, lieber Rupi.

    => An Theobromina haben mich zuerst ihr spritziger Schreibstil und der genaue Blick erfreut, für das es in der Buchkultur kaum ein adäquates Beispiel gibt. Es ist zu wünschen, ihre erbaulichen Texte auch zwischen Buchdeckeln zu finden. Im Teppichhaus ist Theobromina eine aufmerksame Kommentatorin, im Leben eine patente und kompetente Frau. Oft entdeckt sie Aspekte des Alltags oder eines Textes, die vor ihr niemand gesehen hatte, nicht mal der Autor. Wegen Theo bin ich von Aachen nach Hannover gezogen. Ich hatte gute Gründe, das zu tun. Theo ist die schöne Stimme im Schlussbild der Papiere, die leise fragende Sängerin. Liebe Theobromina, dir herzlichen Dank für die wunderbare Begleitung.

    => Bevor ich Platon, meinen guten Freund und Mentor Thomas Haendly kennen lernte, hatte ich die Figur Jeremias Coster bereits für das Teppichhaus erfunden, als alter Ego, ähnlich Frau Nettesheim. Im Netzroman verknüpfen sich Thomas Haendly und Coster. Die Kombination hat der literarischen Figur Farbe und neue Substanz verliehen. Sie verbindet sich auf eine Weise mit realen gemeinsamen Erlebnissen, dass die Grenzen manchmal verwischen. Meinem Freund Thomas verdanke ich die Kraft, die ich zusätzlich brauchte, einen so komplexen Roman in so kurzer Zeit zu schreiben und gleichzeitig die Kontakte zu allen Teilnehmern am Projekt zu halten und auszubauen. Mein lieber Thomas Coster, du hast mir manche Einsicht vermittelt und lebst mir etwas vor, was ich vorher nur unscharf erkennen konnte: Die Kraft der sozialen Energie. Danke für deine Freundschaft.

    Jetzt beginnt die Grenze zwischen sporadischen Co-Autoren und Kommentatoren zu fließen, ist eine nur unscharf berechenbare Randzone. Sie alle wirken wie der Stein von Rosetta, sind beinah magische Schlüssel für bestimmte Pforten in die Papiere.

    Ein Schlüssel stammt vom dAdA-Meister und –Experten für alternatives Denken: Merzmensch, ein Mann, der Kunstwissenschaft und Kunstschaffen verbindet. Er ist ein Anreger in Bewegung, mal da, mal wieder weg. Eben war er wieder hier.

    Eine kräftige, wohlklingende Stimme ist Sittingfool. Er sitzt im Rollstuhl und kann seine Hände nicht mehr bewegen. Daher diktiert er seiner „Madame Spracherkennung“. Diese seltsame Maschinen-Muse übermittelt tatsächlich gesprochene Sprache, klare, einsichtige, anregende und kritische Worte eines großen Schamanen des digitalen Zeitalters.

    Für fröhliche Ungeduld und witzig-kluge Anmerkungen sorgte Das Ev, schwingend zwischen ihrem lebendigen Blog und den Papieren des PentAgrion. Sie brachte den erfrischenden Wind.

    Dankeschön an euch und an alle anderen Mitautoren bzw. Kommentatoren. Eure Stimmen sind in den Papieren verzeichnet und erklingen immer wieder neu, wenn ein Leser sich auf die Reise durch das Netzwerk begibt. Danke auch an die stillen Leserinnen und Leser, ich habe eure Anwesenheit gespürt. Das ist keine Hexerei, denn ich habe ein Statistiktool. ;)

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  • Papiere der PentAgrion - Nachschrift - Teil 3

    EinhardDie Papiere des PentAgrion habe ich ins Blaue geschrieben. Es gab eine Idee, die der sozialen Energie, und ein Gestaltungskonzept, erwachsen aus den Nachtschwärmer-Folgen und den Lesenächten. Zudem existierte das Stammpersonal des Romans, Icherzähler Trithemius, Pataphysiker Jeremias Coster, Teppichhaus-Filialeiterin Frau Nettesheim und eine wichtige Identifikationsfigur, die Musen des Projekts, personifiziert im literarischen Du. Ideen müssen lebendig präsentiert werden. Dass der Netzroman unterhaltsam blieb und sich nicht im Theoretischen verstrickte, ist auch ein Verdienst von Mitautor Einhard.

    Einhard legte schon nach den ersten Kapiteln einen phantasievollen Index des Netzromans an. Inzwischen liegt seine „Akte PentAgrion“ überschaubar vor. Diese Akte bietet unterhaltsamen und anregenden Lesestoff für viele Stunden. Beim Entstehen des Romans griff Einhard beinah jede Gelegenheit auf, Verknüpfungen zu anderen Ideenwelten herzustellen, zu phantastischen Romanen, Verschwörungstheorien und Spekulationen im Internet. Einhard zeigt, wohin sich der Netzroman hätte entwickeln können, wo er weiter geschrieben werden kann, was vielleicht sogar fehlt.

    Zudem fand er viele im Netzroman versteckte Anregungen und erhellt ihre Tiefendimension. Der Didaktiker Einhard bietet auch Hintergrundinformationen zu den Schauplätzen des Netzromans. Das alles ist eine wertvolle Ergänzung. Sie erlaubt Lernen ohne Müh, denn der Stoff knüpft sich an bestehende Anlässe, lässt sich verbinden mit eigenem Wissen und erweitert das Netzwerk des Denkens. Herzlichen Dank, lieber Einhard, du hast den Roman prima begleitet.

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  • Papiere der PentAgrion - Nachschrift - Teil 2

    MaranaDie innere Stabilität des Netzromans stellte Marana her. Schier unermüdlich durchstöberte sie das Lager des Teppichhauses nach Texten, die sich mit dem Roman verknüpfen lassen. Dabei förderte sie Papiere zu Tage, die ich längst vergessen hatte. Schließlich habe ich vier Jahre Anlauf genommen, den Netzroman schreiben zu können. „Reichtum durch Ansammlung von Pfennigsweisheiten“, schreibt Lichtenberg über seine Sudelbuchmethode. Diese Methode machen sich viele Blogger zueigen. Dabei entstehen eigenartige Universen. Sie alle sind Teil der galaktischen Bibliothek, die sich niemals völlig erfassen lässt.

    Im Universum von bislang 1495 Pfennigsweisheiten im Teppichhauslager ist Marana die kundige und zuverlässige Bibliothekarin. Mit Witz, Beharrlichkeit und Verstand hat sie den Mitautoren, mir und den Lesern geholfen, den Überblick zu wahren und dem Netzroman eine Tiefendimension zu geben, ein Fundament, das sich zunehmend verzweigt. Mitautor Videbitis schreibt an einer Stelle, er müsste wohl zwei Tage Urlaub nehmen, um diesen Verästelungen zu folgen und sich dabei trotzdem noch begrenzen.

    Marana ist Bibliothekarin und Mitautorin zugleich, indem sie in ihren vielen Kommentaren auch eigenes präsentiert, witzige Collagen, Spekulationen, Einsichten und Kombinationen mit Fundstücken aus dem Internet. Zudem bietet sie eine hilfreiche eigene Bibliothek, ihren Zettelkasten. Auch da lohnt es sich zu stöbern. Maranas ständig wachsende Kartei „Alle Register“ ist ein Schlüssel zum Netzroman. Herzlichen Dank, liebe Marana. Ohne dich wäre der Netzroman nur halb so schön.

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  • Papiere der PentAgrion - Nachschrift - Teil 1

    IN ARTE VOLUPTAS – In der Kunst liegt das Vergnügen – Danksagung

    Eine Nachschrift zu den Papieren des PentAgrions ist erforderlich. Das hat mir die Panne mit dem verschwundenen Papier gezeigt. Es ist inzwischen wieder aufgetaucht und wird am Ende dieser Nachschrift zu sehen sein. Ich veröffentliche sie in fünf Abschnitten, damit sie leichter zu erfassen ist.

    Ein interaktiver Netzroman entsteht und wächst im ständigen Austausch zwischen aktiven Lesern und dem Autor. Das unterscheidet den Netzroman grundsätzlich von jeder anderen schriftstellerischen Arbeit. In der Buchkultur sind Autor und Leser durch Zeit, Raum und Medium getrennt. Der Buchautor schreibt für einen imaginären Leser. Gesicht und Stimme bekommt der Leser erst, wenn das Manuskript zu Druckerschwärze auf Papier erstarrt, veröffentlicht ist und der Autor auf Lesereise geht. Dabei präsentiert er einigen wenigen ein fertiges Produkt. Die Rolle des Lesers ist passiv. Er kann allenfalls einige Fragen stellen und sich am Schluss der Lesung eine Widmung ins gekaufte Buch schreiben lassen.

    Ganz anders ergeht es dem Verfasser eines Netzromans. Er befindet sich im ständigen Austausch mit konkreten Lesern, erlebt sie als anregende Begleiter seiner Arbeit. Sie tragen ihn gleichsam auf Händen, heben ihn auf ihre Schultern, lassen ihn manchmal sogar schweben, nehmen das vorliegende Kapitel auf und wandeln es um in soziale Energie. Dadurch beflügeln sie ihren Autor und treiben ihn zu Höchstleistungen an. Das zu erleben ist eine wunderbare Erfahrung. Man neigt dazu abzuheben, sich zu entgrenzen, die Dinge besser als gut zu machen, was bekanntlich nicht wirklich gut ist. Wer soviel Zuwendung bekommt, muss sie auch ertragen können und darauf achten, nicht übermütig zu werden und sich damit von seinen Lesern zu entfernen. Das zu verhindern, hier die Balance zu halten, ist eine schwierige Angelegenheit.

    Ich kann versichern, dass es eine geringe Mühe ist, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat und sich rechtzeitig begrenzt. Denn während dieser Zusammenarbeit festigen sich die Kontakte zu den aktiven Lesern. Es entsteht ein förderliches Vertrauensverhältnis der eigenen Art. Das kann niemand nachvollziehen, der nur den Außenblick hat und das ganze als eine müßige Spielerei betrachtet im noch mit Kinderkrankheiten kämpfenden Medium Blog. Im Netzroman zeigen sich aber die völlig neuen Möglichkeiten dieses Mediums. Ich kann sie jetzt nur skizzieren. Es wird die Arbeit von Literaturwissenschaftlern sein, eine umfassende Theorie des Netzromans zu entwickeln. Hier ist dazu kein Platz, denn es ist schon lange überfällig, die Bloggerinnen und Blogger vorzustellen, deren Hingabe den Netzroman wesentlich mitgestaltet hat:

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  • Ein Papier der PentAgrion ist verschwunden

    Sehr geehrte Mitreisende. Aus mir unerfindlichen Gründen ist der letzte Eintrag verschwunden. Ich kann ihn auch nicht so schnell wiederherstellen, denn er enthält eine Animation von verQert und auf einer 2. Seite alle Danksagungen. Die Animation ist mir derzeit nicht mehr zugänglich. Ich habe Meister verQuert angeschrieben und hoffe, er liest bald seine PN. Die Auflösung des Doppelpunkts gibt es, sobald der Eintrag sich erneuert hat.

    Herzliche Grüße, vielen Dank für eure Teilnahme, bis bald,

    Tschüs,
    Trithemius

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