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  • Mein Lieblingswitz trägt Bart

    „Wenn ich meine Frau küssen will“, sagt der Japaner, „muss ich in die Knie gehen. Aber nicht, weil ich so groß bin, sondern weil unsere Frauen so zierlich sind.“

    „Wenn ich meine Frau umarmen will“, sagt der Araber, „muss ich meine Arme ganz weit ausbreiten. Aber nicht etwa, weil ich so kurze Arme hätte, sondern weil unsere Frauen so wunderbar drall sind.“

    „Wenn ich“, sagt der Deutsche, „meiner Frau einen Klaps auf den Hintern gebe, bevor ich zu Arbeit gehe, dann wackelt der noch, wenn ich zurückkomme. Aber nicht etwa, weil meine Frau so einen dicken Hintern hätte, sondern weil wir in Deutschland so kurze Arbeitszeiten haben.“

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  • Zwischen Sechs und Zehn und ein lachender Mund

    Die Uhr zeigte mir einen Lachmund, als ich heute Morgen zum zweiten Mal aufwachte. Das erste Mal wars grad sechs Uhr gewesen, ich hatte mich noch mal hingelegt, war wieder eingeschlafen, und wie ich aufwache, lacht meine Uhr mich an. Ich hätte gedacht, die Zeigerstellung zehn nach zehn, die den Lachmund markiert, wäre längst privatisiert und in den Dienst der Juweliere und Uhrenverkäufer gestellt. Es muss bereits am Anfang des Irrenparadieses geschehen sein, das wir Konsum- und Warenwelt nennen, dass man eine an sich nicht übel beleumundete Zeigerstellung ergriffen und pervertiert hat.

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  • Ich fürchte die Mutter aller Dinge – Velo-City-Night

    „Velo“, nennen die Schweizer das Fahrrad, „Velo Love“ lautet das Motto der 2. Velo-City-Night Hannover 2013. Und weil es nicht gut ist, Dinge zu lieben, fördern die Veranstalter auch menschliche Kontakte. Für 2 Euro Startgebühr bekommen Singles ein gelbes Armbändchen, die anderen ein magentafarbenes. Freilich ist vom Anbandeln während der Fahrt abzuraten, wenn eintausend Radfahrerinnen und Radfahrer sich auf die 22 Kilometer lange Wegstrecke durch Hannover machen und in erster Linie darauf achten müssen, nicht mit anderen zu kollidieren.

    Man weiß ja
    nicht, wie sicher die anderen Teilnehmer sind, ob sie es gewöhnt sind, im Verband zu fahren, ob sie immer schön in der Spur bleiben oder Spaßvögel sind, die plötzlich seitlich ausscheren, weil sie es genießen, die gesamte Straßenbreite benutzen zu dürfen. Dieser Platz ist da, denn die Polizei begleitet das Fahrerfeld mit einem Führungsfahrzeug, und Polizisten auf Motorrädern sperren die Strecke für den Autoverkehr.

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